Industriebaurichtlinie 2014 – Änderungen nach über 13 Jahren

28.03.2014

 

Brandschutz ist Ländersache. Dies gilt auch für die Industriebaurichtlinie, welche weitgehend innerhalb der Listen der Technischen Baubestimmungen aufgenommen ist und somit verbindlich wird. Grundsätzliche Zielsetzung ist es, die Mindestanforderungen an den Brandschutz von Industriebauten zu regeln. Neben den Allgemeinen Anforderungen beschreibt die Richtlinie drei grundsätzliche Verfahren, um die betrieblichen Anforderungen und den Vorstellung des Auftraggebers in Einklang zu bringen.

Die derzeitige Überarbeitung der Muster-Industriebaurichtlinie 2014 enthält Änderungen im Anwendungsbereich. Insbesondere werden Aufenthaltsräume oberhalb der Hochhausgrenze, welche Wartungs- und Kontrollzwecken begangen werden, einbezogen. Neben den ursprünglichen Definitionen tauchen neue Begriffe, wie „Brandbekämpfungsabschnittsfläche“, „Ebene und Einbauten“ auf. Hingegen bleiben Betreiberpflichten, wie zum Beispiel die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten bei mehr als 5000m2 Geschossfläche weiterhin bestehen.

Sie möchten mehr erfahren?

Innerhalb des Informationssystems der Bauministerkonferenz steht die Industriebau-Richtlinie (Februar 2014 / Notifizierungsverfahren) als kostenloser Download zur Verfügung.  

Näher Informationen unter:       www.bauministerkonferenz.de